Der Indikativ bezeichnet die objektive Wirklichkeit einer Aussage, eine sachliche Feststellung, die von dem Aussagenden vertreten wird.
Wir wandern.
Es regnete.
Er hat die Schule fotografiert.
Der Imperativ dient zum Auffordern im weitesten Sinne, also zum Befehlen, zum Bitten, Wünschen usw.Bsp.: Kommt sofort zu mir!
Bsp.: Sie
hatte gefragt, ob sie mitkommen könne.
Er sagte mir, dass er bald komme.
Ich hörte, er sei angekommen.
Er versicherte mir, sie werde noch kommen.
Mit ihm will der Sprecher ausdrücken, dass etwas so sein könnte oder dass etwas unwirklich ist.
Die Formen werden in Anlehnung an das Präteritum gebildet.Bsp.: Schwämme er hinüber, so geriete er in Gefahr.
Heute wird Konjunktiv II oft mit "würde" umschrieben
Bsp.: Würde er hinüberschwimmen, geriete er in Gefahr.
Man verwendet Konj. II auch, wenn eine Form des Konj. I genauso lautet wie der Indikativ und daher Verwechslungen möglich wären.
statt: Er sagte, ich spreche laut. (Indikativ hat die
gleiche Form wie Konjunktiv I)
heißt es dann: Er sagte, ich spräche laut. (ugs.: ..., ich würde
laut sprechen)
Übersicht:
Indikativ Konjunktiv I Konjunktiv II es gelingt es gelinge es gelänge sie kommt sie komme sie käme er ist krank er sei krank er wäre krank du hast gehört du habest gehört du hättest gehört ich will ich wolle ich wollte (würde wollen)
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